ein Blog von Bernhard Bürkle


Alt & rau

Schwarze Lederjacken und weiße Bärte – SinnVoll geht der Frage nach, weshalb sich immer mehr Herren in den besten Jahren freiwillig und offensichtlich gerne auf zugige Motorräder setzen, wo es doch so bequeme Auto- mobile gibt. Es ist wohl der Nimbus von Freiheit und Abenteuer, von endlosen Straßen durch unberührte Landschaften, ohne Staus und Ampeln und Verkehrs-kontrollen, der die Wahl des geeigneten Motorrads vornehmlich auf die amerikanische Marke HARLEY-DAVIDSON fallen lässt. Der 70er-Jahre-Kultfilm EASYRIDER hat sicher entscheidend dazu beigetragen.


mehr lesen

Der Überflieger

Mit dem Tragschrauber über die Alb

 

Werner Schrägle aus Sonnenbühl ist ein „Älbler“ durch und durch, ein schwäbisches Urgestein mit sonnigem Gemüt, den nichts, aber auch gar nichts aus der Ruhe bringen kann. Doch manchmal geht er regelrecht in die Luft: dann startet er auf dem Hayinger Flugplatz geschwind seinen Tragschrauber, nimmt kurz Anlauf und hebt einfach ab, den Wolken entgegen.

 



0 Kommentare

Zum Nachtisch Adrenalin

Der von der erfolgreichen TV-Serie „Die Kochprofis“ bundesweit als „FO“ bekannte Fernsehkoch Frank Oehler, einst Junger Wilder und inzwischen – nicht weniger wilder – "Schlossherr" im Restaurant SPEISEMEISTEREI zu Schloss Hohenheim, gilt als Deutschlands schnellster Sternekoch, seit er zu nächtlicher Stunde die Distanz zwischen Hohenheim und dem heimatlichen Memmingen im Allgäu in weniger als einer Stunde zurückgelegt hat. Da der Inhaber einer Rennlizenz für alles schwärmt, was schnell und schön ist, haben wir ihn eingeladen zur Probefahrt mit einem der in jeder Hinsicht attraktivsten Sportwagen der Welt – dem ASTON MARTIN DBS.


mehr lesen

Kommunikation live

Wieder einmal war es eine Werbeanzeige meines Ex-Arbeitgebers Daimler für ein Geländefahrzeug mit dem fetten Titel "WERDEN SIE UNERREICHBAR" So um das Jahr 2005 wird das gewesen sein, und schon seinerzeit, als aus Handys gerade Smartphones, also Mini-Computer wurden, war es offensichtlich erstrebenswert, ja sogar schierer Luxus, für eine Zeitlang NICHT immer und überall erreichbar zu sein. Der Geländewagen war fernab jeder Zivilisation im Hochgebirge zu sehen - wo er natürlich auch nicht hingehört. Aber die Botschaft saß bei mir, und nicht im Sinne des Autobauers: Wir wollen fliehen vor dem Kommunikationswahn, doch so einfach scheint das gar nicht zu sein. Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten, nicht nur im Hochgebirge...!


Zurück zum normalen Leben

Um es gleich vorweg zu sagen: Ich bin kein Handy-Gegner! Wenn man so lange wie ich als Fotoreporter unterwegs ist, hat man drahtloses Telefonieren von der Pike auf zu schätzen gelernt: Erst war es das fest im Fahrzeug eingebaute C-Netz mit riesigem Telefonhörer auf der Mittelkonsole und einem im Kofferraum verbauten Technik-Aggregat. Das Arme-Leute-Telefon war das "Eurosignal", das einen piepsend aufforderte, sofort eine Telefon- zelle aufzusuchen und die blinkende von 4 möglichen Absender-Nummern anzurufen. Dann kam das sog. "Porty", das man sich umhängte wie eine Handtasche - besonders beliebt bei Fotografen, die jetzt zusätzliches Gepäck zu schultern hatten. Schließlich das erste "echte" Handy, z.B. das gute alte NOKIA 3210 - robust, funktional, ausreichend. Heute aber, wo bereits Schulkinder mehr Apps auf ihren Smartphone-Displays haben als Utensilien im Schreibmäppchen, empfinden immer mehr Menschen die permanente Erreichbarkeit zunehmend als Belastung und damit Wegbereiter für das moderne Syndrom Burnout.

 

 


mehr lesen

Interview mit Edzard Reuter

Im Dialog: Ex Daimler Vorstand Edzard Reuter

Interview und Fotos: Bernhard Bürkle

 

Edzard Reuter, einer der erfolgreichsten Manager unserer Zeit, wohnt unter anderem nahe der DAIMLER Konzernzentrale im Stuttgarter Stadtteil Birkach-Schönberg, jener Region im Süden der Landes­hauptstadt also, welche die meisten örtlichen Millionäre als Wohnsitz bevorzugen. Wir jedoch besuchten den nach wie vor umtriebigen Nicht-Ruheständler am Bodensee, wo der ehemalige Konzernlenker seit vielen Jahren seine knappe Freizeit verbringt.


mehr lesen

Zeit zum Genießen

„Alles hat seine Zeit“, das lehren Philosophen und Trendforscher, Esotheriker und auch schon das Alte Testament. Mode, Technik, Musik, ja sogar die Sprache unterliegen dem Fortschritt und Trends, die rasend schnell um die Welt ziehen und ganze Generationen prägen können. Dass aber ein längst verloren geglaubter Zeitgeist durchaus auch wieder zurückkehren kann, verhalf der Uhrenmanufaktur IWC in Schaffhausen zu unerwartet neuer Blüte – und das ausgerechnet in einer von Zeitmangel geprägten Zeit.
SINNVOLL war eingeladen zu einer exklusiven Werks-besichtigung und lernte viel über die Zeitmessung.



Sagenhaftes Weihrauchland

Es gibt da ein Land, sagenumwoben und seit alters her bekannt für seinen Reichtum an seltenen Pflanzen und Gewürzen, vor allem aber für ein wert­volles Harz, das es in dieser Menge und Qualität nirgendwo sonst auf der Welt gibt: Weihrauch, das „weiße Gold des Orients“. Regiert wird dieses ferne Land bis heute von einem Sultan, und allein der Klang seines Namens erinnert spontan an Alladin und die Geschichten aus Tausend-undeiner Nacht.
Der Fotojournalist Bernhard Bürkle durfte im Hotel Al Bustan Palace auch den geschichtsträchtigen Saal und die exklusiven Suiten der Sultansfamilie besichtigen.



Projekt Ruhestand

Im Vergleich zu den ersten beiden Lebensabschnitten, der Kindheit bzw. Jugend mit Ausbildungszeit und dem Berufs- und Familienleben, wird dem dritten und mitt- ler­weile meist ebenso langen Lebensabschnitt Ruhe- stand weit weniger inhaltliche Vorbereitung entgegen- gebracht. Und wenn überhaupt, dann vor allem in mone- tärer Hinsicht, also hinsichtlich der finanziellen Vor- sorge. Was aber kommt denn da auf einen zu, was lässt sich planen für die Zeit nach dem aktiven Berufs-leben? Genaue Vorstellungen und konkrete Ziele haben nur die wenigsten Menschen, die Mehrzahl fällt in ein regelrech- tes Loch, wenn der Tagesablauf sich schlagartig so dras- tisch verändert. Da fehlen zunächst einmal die sozialen Kontakte – immerhin verbrachte man ja bis dato den größten Teil des Tages in kollegialem Umfeld. Dann die Aufgaben, die man täglich bewältigte, die einen meist herausforderten und befriedigten, wenn sie erledigt waren. Vor allem fehlen die gleichgesinnten Gesprächs-partner, mit denen man alltäglich kommunizierte, fachlich oder auch privat.



Heimliche Schleicher

FACEBOOK ist klasse, für mich persönlich eine wirklich sinnvolle Erfindung. Man kann sich an den Tasten austoben, kann seine Fotos zeigen, kann Gleichgesinnte finden und mit denen korrespondieren, fachsimpeln, lästern und lachen. Vorausgesetzt, man will das auch. Wenn nicht, bietet das ausgeklügelte Social-Media-Portal einen enormen Vorteil: Niemand muss es nutzen, die Teilnahme am Teilen steht jedermann offen – wobei eine weltumspannende Kommunikations-Plattform natürlich nur „lebt“ von multilateralem, also aktivem Austausch.



Zeit lassen beim Essen

Warum läuft einem „das Wasser
im Mund zusammen“?  

 

Jeder kennt dieses sprichwörtliche Phänomen: In Erwartung einer leckeren Mahlzeit kommt es in der Mundhöhle zu erhöhtem Speichelfluss, obwohl das Essen als solches noch gar nicht auf dem Tisch steht. Verantwortlich dafür ist ein ausgeklügelter Automatis- mus unseres Körpers, ein hochkomplexes Zusammen- spiel unseres Gehirns mit fast allen Sinnesorganen. Die erste Alarmmeldung erfolgt bereits beim Betreten des Restaurants: Es duftet nach Leckerem!



Die Mischung macht's

Sie geben Speisen jeder Art den entscheiden- den Schliff: Gewürze, sortenrein oder auch als wohldosierte, erprobte Mischungen und deren gekonnte Verwendung in der Küche. Ob aus dem Vorgarten oder aus fernen Ländern, wo eben sprichwörtlich „der Pfeffer wächst“ – die Zahl der im Handel erhältlicher Gewürze und ihrer Mischungen wird immer größer.  Man liest die Namen in Rezeptbüchern oder kennt sie von Kochsendungen, was aber hinter den Bezeichnungen der Gewürze und ihrer Mischungen steckt, das wissen auch Gourmets meist nicht so genau. Und auch über die einzelnen Gewürze selbst und über ihre Herkunft weiß man oft nur, dass sie als die „Schätze des Orients“ bezeichnet werden.